Dienstag, 27. März 2018

Bade-Entchen

Liebe Schwimmeltern

Die Schlagzeilen in den heutigen Zeitungen haben mich zu diesem Post veranlasst!
Spritztiere müssen gepflegt werden im ständigen Gebrauch!
Als Kursleiterin von Baby-, Kleinkinder- und Kinder-Schwimmkursen ist mir natürlich die Gesundheit unserer Kleinen ein besonderes Anliegen und ich bin z.B. sehr glücklich darüber, dass das Wasser im Therapiebad Stiftung Kronbühl nur Chlor im Promille-Bereich enthält. 
Im Bade- und Schwimmplausch verwenden wir diverse Spritztiere, um den Kindern spielerisch bestimmte Übungen - das Tauchen des Gesichtes ins Wasser - zu vermitteln.
Diese Tiere wasche ich 2x jährlich in der Waschmaschine bzw. sortiere sie aus, wenn ich bemerke, dass sie ev. Keime enthalten. Nach jedem Gebrauch werden sie "entleert", das Wasser also ausgespritzt, so sind diese Kunststofftiere länger haltbar sind ohne gesundheitliche Bedenken.
Wichtig ist auch, dass alle anderen Kunststoffteile, wie Noodle, Brettchen oder Schwimm-Matten gewartet werden und nach Gebrauch zum Trocknen aufgestellt werden; ohne dass sie aneinander kleben.

Ich empfinde diese heutigen Schlagzeilen als viel zu  spät in ihrer Veröffentlichung, denn Schwimmschulen, denen die Gesundheit aller Kunden ein grosses Anliegen ist, haben darüber schon oft diskutiert! Es bringt gar nichts, die Öffnungen in den Spritztieren mit Heisskleber zu verschliessen, denn unsere Kinder nehmen diese ja in den Mund. Sie sollten als Privatpersonen die Spritztiere lieber in den Geschirrspüler oder die Waschmaschine tun oder auch mit Desinfektionsmittel behandeln ... und ab und zu auswechseln.

Und wo wurden in den Zeitungsartikeln die "Weichmacher" erwähnt? Als Baubiologin und Architektin erkenne ich natürlich auch dieses Gesundheitsproblem!