Montag, 19. Oktober 2015

neuer Kursstart

Liebe Schwimmeltern
In dieser Woche starten unsere neuen Kurse und ich habe dieses Mal so viele Anmeldungen, dass ich leider neuen Interessenten mitteilen muss, dass ein Neueinstieg erst wieder im Januar möglich ist. Bitte melden Sie sich dafür schon rechtzeitig an - per Mail -  mit
  • Vornamen und genauem Geburtsdatum des Babys/Kindes  (die Samstagsgruppen sind sehr altersgerecht eingeteilt = 4; 5-6 Monate; 7-9 Monate und bis jährig)
  • Ihrer Adresse und Telefonnummer (am besten die Handy-Nummer, um Sie gut erreichen zu können) und
  • dem Tag, an dem Sie zum Badeplausch kommen möchten (donnerstags oder samstags).
Ich werde die Kurse ab Januar 2016  schon im Dezember zusammenstellen. Die Daten können Sie schon mit Ihrer Agenda auf unserem Blog abgleichen. Ich bitte auch um Entschuldigung, wenn ich Anrufe in meiner Abwesenheit nicht zurückverfolge - bitte senden Sie mir dann ein Mail oder SMS - 079 304 22 79.
Bade- und Schwimmplausch in den Therapiebädern VALIDA und Stiftung Kronbühl
Das Kinderschwimmen können wir bis zum Abzeichen "Pinguin" entsprechend Vorgaben von swimsports.ch in unseren angemieteten Therapiebädern durchführen und dazu bilde ich Kleingruppen mit maximal 5-6 Kindern pro Gruppe, damit alle Kinder sehr individuell gefördert werden können. Deshalb bitte ich um Entschuldigung, wenn nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können. 

Was ist zum Schwimmen mitzubringen?
-Bitte für alle Babys und Kinder etwas zum Trinken und Essen für "Danach" einstecken. Auch die Grossen haben viel erlebt und geleistet in ihrer Schwimmstunde und sind danach sehr hungrig.
-Natürlich Schwimmwindel oder Badehosen nicht vergessen. Für die Mädchen empfehle ich auch bis zum Schuleintritt nur ein Badehöschen, damit die Träger von Bikini oder Badeanzug nicht die Bewegungen behindern.
-Besonders für die VALIDA empfehle ich einen dicken, kuschligen Bademantel oder ein grosses Badetuch und sogar dicke Socken (am besten in ROT) zum Anziehen, denn in den grossen Räumen zieht es ein bisschen.
-Einen Zweifränkler zum Abschliessen des Schranks - danke.
-Ihre persönlichen Sachen und Kosmetika nehmen Sie entsprechend Ihren Wünschen mit.

-Kinder, die schon das "Seepferdchen" als Schwimmabzeichen erhalten haben können auch gern in den danach folgenden Kursen eine Schwimmbrille oder Nasenklemme aufsetzen, das ist in unseren Kursen erlaubt.

Montag, 12. Oktober 2015

Babyschwimmen Zuhause?

Wann beginnt man mit dem Babyschwimmen? Das ist eine Frage, die sich viele junge Eltern stellen.
Aus meiner Erfahrung heraus empfehle ich nicht vor der 16.Lebenswoche und einem Babygewicht von ca. 6 kg mit dem Babyschwimmen in einem Therapiebad zu beginnen. Erst zu diesem Zeitpunkt senkt sich der Kehlkopfdeckel des Babys und verschlucktes Wasser bwz. Sprühtropfen gelangen dann in den Magen. Vorher besteht die Gefahr, dass diese in die Lunge gelangen.

Man kann natrülich auch schon innerhalb der ersten 10 Lebenstage mit dem Babyplausch bei einer Hebamme beginnen, dann besteht der angeborene "Tauchreflex" noch und die Hebammen sind für dieses Babyschwimmen = Körperkontakt zwischen Mama und Baby ausgebildet. 

Babys im 4. und 5.Lebensmonat beginnen, die Umwelt aktiver wahrzunehmen und Kontakt mit anderen Babys aufzunehmen = dann ist der richtige Zeitpunkt, mit einem Babyschwimmkurs, der von durch swimsports.ch ausgebildeten Kursleiterinnen angeboten wird, zustarten.
Meine Tochter war zur Geburt sehr klein, so dass ich diese in den ersten Lebensmonaten sogar in einem normalen Waschbecken baden konnte, später sind wir dann auf eine gut gefüllte Badewanne "umgestiegen". Wichtig ist, dass die Wassertemperatur nicht unter 32°C liegt und auch die Raumtemperatur erhöht ist. Spätestens nach 20 Minuten sollte man das gemeinsame Bad beenden. Schon so kann man gemeinsam dieses Bad geniessen, dem Baby vorsingen und mit ihm sprechen. Ich habe auch meist einen Waschlappen oder ein Spritzkännchen zum Spielen benutzt. So kann man auch ohne Schwimmwindel einen sehr engen Körperkontakt wahren.

gemeinsames Badeerlebnis auch Zuhause


Montag, 5. Oktober 2015

Kinderschwimmen - erste "Schritte"

Manchmal werde ich nach "Methoden zur Wassergewöhnung" bei ängstlichen Kindergartenkindern angefragt ...
Zuerst einmal bitte ich alle Erwachsenen um Verständnis, wenn nicht jedes Kind gern in die Badewanne steigt und es keine Freude in der Begegnung mit dem Element Wasser zeigt. Wir sind alle Individuen!
Ich kann bis heute z.B. nicht richtig Skifahren und habe sogar Angst vor schnellen Abfahrten; die Schnelligkeit der Bewegung beunruhigt mich.




So sind Kinder, die bespritzt werden, nicht immer glücklich; besonders wenn Mama oder Papa sich auch wegdrehen und keine Wassertropfen ins Gesicht bekommen möchten.
Bitte lassen Sie jedem Kind so viel Zeit, wie es benötigt, um sich mit diesem Wasser-Element anfreunden zu können. Manche Kinder wollen nur aus sicherer Entfernung heraus beobachten, beginnen dann vorsichtig ins Wasser zu platschen ohne sich selbst anzuspritzen. Diese Kinder brauchen Zeit und auch eigene Erfahrungen = in die Badewanne etwas mehr Wasser füllen, ihnen ein bekanntes Spielzeug (aus dem Buddelkasten) oder ein besonderes Trinkröhrchen, einen Waschlappen, einen Trinkbecher mit ins Wasser geben ... dann beginnen auch diese Kinder mit ihrem "eigenen Spiel" in eigenem Rhythmus.
In den Badeferien am Meer kann man gemeinsam den Strand und das Meer erforschen - vielleicht wird dann auch schon eine erste Schwimmbrille gekauft, mit der man unter Wasser tauchen kann ... auf jeden Fall können tolle Sandburgen gemeinsam gebaut werden und erste Schritte ins Wasser unternommen werden.
Kinder erlernen auch schnell neue Bewegungen durch "Nachahmen" = also tauchen die Eltern ihr Gesicht ins Wasser und schauen ihr Kind danach freudig an oder schütteln sich auch; man spielt gemeinsam eine "Wasserfahrt auf der Luftmatratze" und kippt dann ins Wasser ... es gibt viele Spiele, in denen die Kinder ihre Angst vergessen (wir ahmen z.B. Tiere aus dem Zoo nach; ein Tiger, der mutig ins Wasser springt; ein Rössli, das schnell umher galoppiert).
Mein Wunsch an alle Eltern:
Seien Sie geduldig und lassen Sie den Kindern Zeit! 
Bitte nicht schimpfen und das Kind drängen: "Die anderen Kinder in deinem Alter können dies schon ...". 
Meine Tochter konnte mit 3 Jahren schon schwimmen, mein Sohn dagegen hat erst ganz kurz vor Schuleintritt das Schwimmen erlernt - alles ist möglich.